Nachlese 2006

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Melanie Gäb repräsentiert den Weinort Bachem

„Weinlesezug der 10.000 Lichter“ fand erstmals am Sonntag statt

 

Mit Weinkönigin Melanie Gäb und ihren Prinzessinnen Franziska Stieber und Sabine Ley regiert wieder einmal ein weinkönigliches Dreigestirn den Frühburgunder-Weinort Bachem, das seine Wurzeln in der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bachem hat. Dies betonte Ortsvorsteher Georg Schikowski als Moderator der Weinfesteröffnung am 15. September 2006 abends mehrfach unter großem Jubel aller Besucher, insbesondere der vielen karnevalistischen Schaulustigen.

Aber der Reihe nach. Werfen wir zunächst einen Blick hinter die Kulissen ca. zwei Stunden vor der Proklamation der neuen Weinmajestät. Nervosität und Angespanntheit haben sich breit ge­macht. Zum Ausgleich legen Mutter und künftige Prinzessin immer wieder letzte Hand an Mela­nie.

Dann kommt Bewegung in die Situation. Das „Suchkommando“, der Landrat des Kreises Ahr­weiler Herr Dr. Pföhler, der 1. Beigeordnete der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Herr Orthen und die Vorsitzende des Arbeitskreises Weinfest Bachem, Frau Nicole Persie, erscheinen, um die Hauptpersonen zum Festplatz zu begleiten. Ein letztes Foto vor dem geheimen Treffpunkt und los geht’s in Richtung „Bau“.

         

Dort verkürzt ein Rahmenprogramm den vielen Einheimischen und Gästen die Zeit bis zum Ein­treffen der künftigen Regentin und ihrer Begleiterinnen; anschließend werden viele Worte des Dankes gerichtet an die bisherige Weinkönigin Verena Haas, die ihr Amt ein Jahr glänzend aus­geübt hat.

Dann ist es soweit. Mit viel Applaus begrüßt, erhält Melanie Gäb erhält von ihrer Vorgängerin Verena Haas das Zeichen ihrer Würde, die Krone der Bachemer Weinkönigin.
  Drei neue Weinpokale werden von Nicole Persie schnell mit Bachems Spezialität, dem Früburgunder gefüllt.

Für Weinkönigin Melanie folgt die erste Bewährungsprobe, ihre Antrittsrede. Souverän und mit wohl formulierten Sätzen erfüllt sie diese Aufgabe mit Bravour. Der anschlie­ßende Beifall tut gut und lässt auch die letzte Nervosität schwinden.

 Der weitere Abend vergeht wie im Flug. Während des Besuchs der zahlreichen Weinstände auf dem Festplatz heißt es viele Hände schütteln, hier und da ein Küsschen und immer wieder freundliche Gratulationen zu erhalten.

Der Samstag des Weinfestes beginnt mit einem ersten Repräsentationstermin außerhalb Ba­chems. Mit herrlichen Blumensträußen werden unsere Weinkönigin und ihre Prinzessinnen von den Organisatoren der weltweit größten Fachmesse für Jetmodelle und -zubehör auf dem Flug­platz Bengener Heide begrüßt.

Trotz der spannenden Proklamation am Freitagabend und bis spät in die Nacht andauernder Ver­pflichtungen gaben Melanie, Franziska und Sabine sich ausgeruht, frisch und fröhlich.

                                 

Getreu dem Motto des Bachemer Weinfestes „Kunst und Wein“ schließen sich im Verlauf des Samstags und auch am Sonntag Besuche an den zahlreichen Kunst- und Weinständen an. So z. B. bei Kolja Schäfer als Repräsentant der Malschule Roos in Ahrweiler oder bei Therese Lessnig-Wagner, die Weinflaschen-, Taschen- und Seiden-Malerei ausübt.

                     

Einmal am Weinstand der Bachemer Junggesellen vorbeizuschauen war eine ebenso schöne An­gelegenheit wie die Stippvisite bei der Bürgergemeinschaft Bachem, die Besuch aus dem be­freundeten Bachem an der Saar bei sich willkommen heißen konnte.

                 

Am Sonntag endete das Weinfest mit dem für Deutschland einzigartigen „Weinlesezug der 10.000 Lichter“, der für die neue Weinmajestät und alle Schaulustigen einen prächtigen Ab­schluss des Weinfestwochenendes bildete.

Die „Ahrtal-Tramps“ ließen es sich nicht nehmen, Weinkönigin und Prinzessinnen am Eltern­haus von Melanie zur Zugaufstellung abzuholen. Nicht aber ohne vorher ein Ständchen für Weinprin­zessin Franziska zu spielen, die an diesem Tag ihren 18. Geburtstag feierte.

               

Auch für ein Gruppenfoto der Weinmajestäten mit „ihren“ Funken von der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bachem reichte selbstverständlich die Zeit.

Der „Weinlesezug der 10.000 Lichter“ wurde anschließend eine Triumphfahrt für das neue Weindreigestirn. Mit vielen geschmackvoll dekorierten Wagen, liebevoll kostümierten Fußgrup­pen und zahlreichen Musikkapellen begeisterte der Umzug vollends die vielen Einheimischen und Besucher, die sich dieses Spektakel trotz ungemütlicher Witterung nicht entgehen lassen wollten. Dabei überraschten Bachems Junggesellen, die als ihren Zugbeitrag wieder einmal Weingott Bacchus ins Spiel brachten.

        

Den Abschluss bildete der prächtige Wagen von Weinkönigin Melanie, die dem einsetzenden Regen ein Schnäppchen schlug und kurzerhand Rosen regnen ließ.

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